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heute Nacht....

Da sitze ich in mir drin

Suche in all dem den Sinn

 

Habe mich zusammengekauert

Warte, wie lange das noch dauert

 

Innen suchen Tränen ihre Bahn

Von draußen sieht mir das niemand an

 

Für eine Weile dachte ich bei mir

Ich wär nicht mehr alleine hier

 

Ich dachte, mir wäre ein Mensch geschenkt

Den das Schicksal hat zu mir gelenkt

 

Der mir gegeben für meine Einsamkeit

Der Weg zueinander schien nicht weit

 

Ein Mensch der meine Hände hält

Wenn alle Haltung von mir fällt

 

Ein Mensch für den ich da sein kann

Egal an welchem Ort und wann

 

Doch nun sitz ich da in mir drin

Erkenne in allem keinen Sinn

 

Er hat mich einfach alleine gelassen

Ich kann nicht mal mehr nach ihm fassen

 

Er ging wieder fort weiß nicht wohin

Kein Zeichen erklärt mir den Sinn

 

Entschwand in eine ferne Welt

In der nur and’res an Werten zählt

 

Ließ mich zurück hier ohne Wort

Und war ganz still auf einmal fort

 

Nun sitz ich da und weiß noch nicht

Ob irgendwann wird wieder Licht

 

Da drinn im Dunkel wo ich kauer

Wo langsam wieder wächst die Mauer

 

Die mich beschützte vor dem Schmerz

Der nun doch wieder bedroht mein Herz

 

Ach, könnte doch endlich ein Ende sein

Einfach nur Stille und ich mit mir allein

 

Nicht Fühlen ein anderes Herz jemals wieder

Nie mehr hören der Liebe betörende Lieder

 

Zur Seite würd ich mich gern sinken lassen

Wünsch nicht mehr lieben und nicht hassen

 

In Stille verharren für alle restlichen Tage

In dieser unbeweglichen starren Lage

 

Doch die Augen wend ich wieder hoch

Sie suchen das Gegenüber immer noch

 

Das Innere ruft nach dem einen Menschen

Den es geglaubt hat für sich zu wünschen

 

Das dumme Herz will keine Ruhe geben

Es klopft ruft und weint nach dem Leben

 

Das so viel heller und schöner vor mir lag

Seit jenem sonnigen heißen ersten Tag

 

War er denn der nach dem ich such?

Oder liegt auf mir ein unsichtbarer Fluch?

 

Auf ewig die Suchende zu bleiben

Kann bei mir nie jemand verweilen?

 

So bleib ich denn einfach da innen liegen

Und lasse meine Hoffnungen fliegen

 

Die Hoffnung sollen fliegen so weit fort

An einen ganz anderen sicheren Ort

 

Fort mit sich nehmen Gefühle und Herz

Dass keiner mehr hineinträgt den Schmerz

 

Dass Frieden Stille und Ruhe sei in mir drin

Da wo ich in mich tief vergesunken bin

8.10.06 00:57
 


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